Feurige Lust am turbulenten Treiben

Studenten-Sinfonieorchester in Bestform begeistert das Publikum mit einem anspruchsvollen Programm.

Marburg (pz). (…)

Die Lust am turbulenten Treiben setzte sich fort in jenem einsätzigen Klavierkonzert, das der 21-jährige Richard Strauss, Schöpfer großformatiger Tondichtungen und Opern, nicht ohne Grund »Burleske« genannt hat. Denn wie das ebenso bezeichnete Theaterstück mit seiner grotesken bis zotigen Komik greift auch Strauss zum Mittel der Überzeichnung, womit er Pauken, Klavier und Orchester in einen Dialog treten lässt, der zeitweise Wettkampf-Charakter annimmt.

Johannes Brahms mit seinem vollgriffigen Klaviersatz und Franz Liszt mit seiner brillanten Spieltechnik spiegeln sich im ziemlich wild gestalteten Solopart wider – ein Paradestück also zur Demonstration pianistischen Draufgängertums. Andreas Hering, der als Philippinum- Schüler vor Jahren unter der Leitung von Burchard Schäfer im SSO Violoncello gespielt hatte, erwies sich nicht nur als energisch und kraftvoll zupackenderTastenvirtuose.

Pianist lässt die Töne perlen – wie bei Mozart

Der 32-Jährige sorgte mit klangschön gestalteten Kantilenen auch für beseelte Momente der Ruhe und ließ mit äußerster Zartheit in der bezaubernden Walzer-Passage kurz vor dem Schluss des 20-minütigen Werkes die Töne perlen – fast wie bei Mozart, einem weiteren Vorbild von Strauss. (…)

Michael Arndt, OP Marburg, 2.7.2015

 

Orchester und Pianist atmen Musik

Die Spielzeit 2013/2014 des Marburger Konzertvereins rundeten das Kammerorchester Marburg und der Marburger Pianist Andreas Hering mit einem reinen Beethoven-Programm vor 600 Besuchern glanzvoll ab.

Marburg(pz). (…)Beethovens viertes Klavierkonzert op. 58 steht in erster Linie für Introvertiertheit und Melancholie in den Ecksätzen, ohne im Mittelsatz auf harte Kontraste im Rezitationsstil zu verzichten. Der einschmeichelnder Auftakt mit schöner Melodik in exzellent präzisen Steigerungen und Abschwächungen der Dynamik des Orchesters leiteten über zur feingliedrigen Ausgestaltung des Klavierparts von Andreas Hering. Er begeisterte mit klaren Läufen sowie lustvollem Ausmusizieren der Harmonien und der hohen Kunst der Phrasierung.(…)

(…)Den Schlusssatz gestaltete Hering mit feinnervigem Klavierspiel im Wechsel mit weichem Ensembleklang des Kammerorchesters Marburg aus, um dann kraftvoll zu kontrastieren. Bei punktierter Rhythmik, mit Ton- und Akkordkaskaden, sanglichen Melodien, und Läufen wie an einer Perlenschnur aufgereiht, zog Andreas Herzog alle Register eines reifen Pianisten mit einem auf gleicher Wellenlänge getakteten Kammerorchester.

Die Zuhörer drückten ihre Begeisterung in stürmischem Applaus mit Fußgetrampel und Bravos aus. Andreas Hering bedankte sich mit der ungewöhnlich zart und transparent gespielten Sarabande aus der Englischen Suite Nr. 2 von Johann Sebastian Bach, die das Publikum in fast atemloser Stille genoss. (…)

Helmut Rottmann, OP Marburg, 12.5.2014

 

Ein Glücksfall für das Iserlohner Publikum

Andreas Hering präsentiert sich zum Start der Kammerkonzertreihe als vielseitiger Top-Musiker.

Iserlohn (pz). (…)

Wer als Iserlohner ein Solo-Klavierkonzert besuchen möchte und dabei höchste Ansprüche an Musikalität, differenzierte Interpretation, Virtuosität und authentisches Auftreten des Künstlers stellt, hat es derzeit nicht weit. Es reichte, am Sonntagmorgen in den Konzertsaal der Musikschule zu kommen und sich von Andreas Hering, Instrumentallehrer an der hiesigen Musikschule, im wahrsten Sinne des Wortes berauschen zu lassen. Dass Andreas Hering bereits nach etwa zwei Jahren Tätigkeit in Iserlohn seine Fangemeinde, zu der auch viele seiner Musikschulkollegen gehören, deutlich erweitert hat, bewiesen die voll besetzten Stuhlreihen im wie immer atmosphärisch, akustisch und optisch beeindruckenden Konzertsaal an der Gartenstraße. (…)

 

Andreas Hering versteht es meisterlich, die von den beiden Komponisten zur Darstellung dieser Gefühlswelten verwendeten rapiden Tempowechsel und die schnell wechselnden ausdrucksstarken Dynamikabstufungen gestalterisch äußerst eindrucksvoll und technisch vollkommen einwandfrei wiederzugeben; zum Beispiel kraftvoll, energisch hinlangend im ersten und wunderbar lyrisch die hübsche, volksliedhafte Melodie nachzeichnend im zweiten Satz der Beethoven-Sonate. (…)

Hubertus Schmalor, IKZ, 20.1.2014

 

Als ob Beethoven selbst spielte

Andreas Hering begeistert Publikum mit Energie und Virtuosität

Ganderkesee(pz). (…)Seinen Soloabend beginnt er mit Beethovens Fantasie H-Dur op.77. Da wandert der Komponist durch alle Tonarten in Dur und Moll, bis er endlich nach 160 Takten zu H-Dur findet, und entwickelt bis dahin Nuancen von einem stoischen Adagio über behaglich-heitere Melodienfetzen bis zu feierlich. Andreas Hering vermag hier den Komponisten so authentisch wiederzugeben, dass man diesen förmlich selbst am herrlich klingenden Flügel sieht.

Robert Schumanns Fantasie C-Dur op.17 entstand 1836, als dem 26-jährigen Musiker die Liebe zu der 16-jährigen Clara Wieck untersagt wurde. Wer den unglücklichen Lebenslauf des Komponisten kennt, verspürt hier schon die spätere Schwermut. Aber noch wird sie überlagert von der leidenschaftlichen Liebe zu Clara, verwandelt Zärtlichkeit in ungezähmte Ekstase. Hering weiß seine Energie optimal einzusetzen, so dass bis zum letzten Ton atemlose Spannung herrscht, die dem Pianisten und dem sehr disziplinierten Publikum eine Sternstunde beschert.

Beim Abschluss mit Franz Liszts „Réminiscenses de Norma“ (Oper von Bellini) kann man getrost auf den Opernbesuch verzichten. Andreas Hering brilliert mit einer für Aug’ und Ohr geradezu fassungslosen Virtuosität. Seine tonangebende hämmernde linke Hand schwirrt auf der Tastatur wie ein übergroßer Kolibri, wenn es den denn gäbe. Das zeigt auch das Körperspiel des Pianisten, dem jede Maniriertheit fremd ist. (…)

Itte Jakob, NWZ, 20.1.2014

 

Jazz im Sinfoniekonzert

Orchester und Solist begeistern 600 Besucher

 

 

Wetzlar (pz). (…)Wahre Beifallsstürme entfesselte der 29-jährige Pianist Andreas Hering. Das Publikum erhob sich von den Plätzen, um ihm mit Klatschen und Trommeln zu zeigen, wie sehr der vielfache Preisträger nationaler und internationaler Klavierwettbewerbe ihre hochgespannten Erwartungen übertroffen hatte. Dabei präsentierte er mit George Gershwins „Rhapsody in blue“ einen Klassiker aus dem Jahr 1924 für Soloklavier und Orchester, der vom Broadway ausgehend zu einem triumphalen Erfolg wurde. (…)

(…) Sanft und in einer Art einer eigenen Art der Vollkommenheit ließ er die mächtigen Töne aus dem glänzenden schwarzen Instrument fließen. Es entwickelte sich ein farbenreiches Wechselspiel zwischen Solist und Orchester. Dabei strahlte der Pianist eine ungeheure Konzentration aus, wirkte aber in Spiel und Bewegungen völlig locker. Härteste Anschläge und brodelnde Tonelemente wurden in Sekundenbruchteilen von einem scheinbar zärtlichen Schmeicheln der Tasten abgelöst. Das großartige Orchester spannte dazu den perfekten Rahmen. Den furiosen Schlussakkorden folgte donnernder Applaus. (…)

Werner Volkmar, WNZ, 11.6.2013

 

Ein neuer Stern gab sein Debüt

Iserlohn (pz). Mit seinem Konzert zur Eröffnung der 14.Kammerkonzert stellte sich Andreas Hering als “neuer” Klavierpädagoge jetzt auch der Öffentlichkeit vor. (…weiterlesen…)

 

Rezensionen “Mit Myrten und Rosen”

5 Sterne***** im Kulturradio des RBB vom 1. November von Dirk Hühner

Georg Waßmuth hymnisch auf SWR2 zum Nachhören ab Minute 10:55!

5 Sterne***** in der NMZ von Michael Ernst

ebenfalls ausgezeichnet mit 5 Sternen***** beim Magazin ENSEMBLE

CD-Rezension von Elisabeth Richter beim NDR Kultur und WDR3 (Podcast)

CD-Besprechung im DEUTSCHLANDFUNK von Raoul Mörchen

 

 

Samstag mit Andreas Hering

Altmorschen (pz). (…) der 29jährige verfügt über ein ungemein vielfältiges Areal technischer Möglichkeiten. Gern setzt er auf die kantigen Leitfiguren der klassischen Musik. So auch an diesem Abend mit Ludwig van Beethoven zum Beispiel. Die Fantasie H-Dur op.70 bringt er auf mitreißende Weise zu Gehör. Ebenso Johannes Brahms, die Sonate Nr.2 fis-moll op.2. Dezidiert akzentuiert, progressiv dominant vermag der mehrfache Bundespreisträger zu intonieren, ist zudem aber auch mit beträchtlichem Einfühlungsvermögen gesegnet. Das kommt ihm auch bei Werken von Domenico Scarlatti (1685-1757) zugute. Denn gerade in dessen Musik tummeln sich tausend Gefühle, Farben und Stimmungen. Auch bei Hering, der am selben Tag schon bei einem Konzert für Kinder begeistert hatte, bedankte sich das Publikum lautstark. (…)

Steve Kubeczyk-Stein, HNA Melsungen, 10.7.2012

 

Musik für Genießer und Klangträumer

Das Marburger Kammerorchester unter der Leitung von Arndt Heyer präsentierte am Sonntag mit feinem Ton, ansteckender Frische und dem Solisten Andreas Hering all seine Stärken.

Marburg (pz). (…) Gespannt waren die Zuhörer auf Schumanns viel zu selten aufgeführte Introduktion und Allegro appassionato op.92 mit Andreas Hering als Solisten, einem gebürtigen Marburger. Andreas Herings weich fließende Arpeggien auf dem Flügel griff das Kammerorchester Marburg feinfühlig auf. Solist und Orchester erzeugten eine spannungsvolle Atmosphäre, die sich in Harmonik und Dynamik verdichtete. Harte Akkordschläge des Klaviers beantwortete das Orchester mit kraftvollen Harmonien. Es entwickelte sich ein rhythmisch interessantes Wechselspiel des Klaviers und Orchesters voller Geschmeidigkeit und Leichtigkeit.Pianist Andreas Hering löste mit seiner gestalterischen Kraft und Präzision Melodie, Harmonik und Akkordik auf in flirrende Tonläufe in schillernder Farbigkeit.
Dabei ließ sich das Marburger Kammerorchester immer bereitwillig auf Herings Klangzauber ein.Das Publikum feierte minutenlang mit stürmischem Applaus und Fußgetrampel den Pianisten Andreas Hering, das Kammerorchester Marburg und seinen Dirigenten Arndt Heyer. Bei der Scarlatti-Sonate A-Dur K322 glänzte Hering mit spielerischer Leichtigkeit, Charme und Esprit.(…)

Helmut Rottmann, Oberhessische Presse, 23.5.2012

Aus dem klassisch Maßvollen lustvoll ausgeschert

Trio Idamante gastierte in der Reihe “Mosbacher Klassische Konzerte” in der Alten Mälzerei – Begeisternde Spiellust

Mosbach (pz). (…) Südamerikanisches Lebensgefühl, Sehnsucht und Melancholie wechselten mit turbulenten, burlesken Kapriolen. Das war höchst virtuos und rhythmisch sehr vertrackt, ebenso brilliant wie virtuos gemeistert.
Mit “Der Hafen” aus Isaac Albeniz’ “Iberia” interludierte der in Rostock studierende Pianist Andreas Hering das Programm und wollte dabei nach eigenem Bekunden “Rostocker Ostseefeeling mit spanischem Feuer verbinden”. Was ihm auch vortrefflich gelang. Wirbelnde, trillernde Rhythmen setzte er lustvoll pointiert auf die Tastatur.(…)

Rainer Köhl, Rhein-Neckar-Zeitung, 28.1.2011

Bohmte-Ahrenshorst (pz). Mit Leidenschaft und Tiegang

Von Christa Bechtel – Arenshorst. Klatschen, Stampfen, Pfeifen und mehrere Minuten stehende Ovationen: Die Begeisterung der Zuhörerschaft in der St.-Johannis-Kirche zu Arenshorst wollte kein Ende nehmen. Zwei Stunden hatte das Trio „out of frame“ zur Januar ausgabe der Arenshorster Konzerte eine hochexplosive musikalische Mischung aus Leidenschaft und Tiefgang, Eleganz und Virtuosität serviert. (…)

Osnabrücker Zeitung, 20.1.11

Basel (pz). Geglückter Saisonauftakt zu “Rising Stars”

Die Konzerte von «Rising Stars», bei denen Jungtalente Auftrittsmöglichkeiten erhalten, dürften bei den hiesigen Musikfreunden ‹angekommen› sein. Die Verantwortlichen der AMG kamen auf die lobenswerte Idee, die Debüt-Reihe als preisgünstiges Zusatzabonnement in die Veranstaltungsreihe aufzunehmen.

Beglückendes Konzert

Am Freitagabend fand das erste Abonnementskonzert von «Rising Stars» im nahezu voll besetzten Hans-Huber-Saal statt. Die Musikfreunde kamen in den Genuss eines beglückenden Konzerts mit drei jungen Musikern. Die Informationen im Programmblatt über diese Jungtalente waren betitelt mit: «Am Start zur internationalen Karriere.» Ob das auf sie zutreffen wird, muss die Zukunft weisen. An diesem Abend jedenfalls begeisterten sie das Publikum mit ihrem erfrischenden, intensiven und von musikantischer Selbstverständlichkeit geprägten Spiel. Da darf der 1983 geborene Pianist Andreas Hering genannt werden. Er ist mehrfacher Preisträger internationaler Klavierwettbewerbe. Dass er auch ein begehrter Trio-Partner ist, demonstrierte er in einleuchtender Weise im Verlaufe des Konzerts. Bei der Mitgestaltung der vier Programmnummern erwies er sich mit seinem stringenten und aufmerksam variierenden Spiel für den Klarinettisten wie auch den Cellisten als präziser und verlässlicher Begleiter und Partner. Das kam bei der Wiedergabe von Chopins Sonate g-Moll für Violoncello und Klavier op. 65 aufs Trefflichste zur Geltung. Das war ein gelöstes gegenseitiges Horchen, Hineinhorchen, Agieren und Reagieren von zwei hervorragenden Künstlern. (…)

30.10.2010, Basellandschaftliche Zeitung

Weiden(pz).(…) Mann der “big moments”

Was sich in Beethovens Fantasie und in der enthusiastischen Schlusssteigerung von Chopins Barcarolle bereits andeutete, das kam bei Schumanns Fantasie C-Dur vollends zum Ausdruck. Andreas Hering ist der Mann für die “big moments”, für Emotion und Ausdruckstiefe. Leidenschaftlicher und inniger kann man Schumanns musikalische Klage um Clara Wieck kaum interpretieren. (…)

Der Neue Tag, 10.9.2010, von Andrea Prölß

 

Klangfülle aus gebündelter Energie

Andreas Hering erwies sich bei „Klassik am Regen“ als wirkungsvoller Ersatz für Ambre Hammond.
Von Ulrich Alberts, MZ

Regensburg. Wegen einer Verletzung an der linken Hand musste die australische Pianistin Ambre Hammond ihr Deutschlanddebüt Ende letzter Woche leider absagen. Als Ersatz konnte Festivalleiterin Elena Nesterenko kurzfristig den Pianistenkollegen Andreas Hering gewinnen.

Als mehrfacher Wettbewerbspreisträger präsentierte er bei Piano Metz neben der C-Dur-Fantasie von Schumann mit entlegeneren Werken von Beethoven, Chopin und Reger zwar kein ausgesprochen populäres, aber nicht minder wirkungsvolles Programm. Für die im Konzertsaal selten anzutreffenden Klavierstücke des Oberpfälzer Komponisten Max Reger scheint Hering eine besondere Vorliebe zu haben. In seiner Darstellung der zu Beginn gespielten fünf Humoresken op. 20 sowie später einer Auswahl aus Regers op. 82 betonte er den etwas herben, mitunter aber auch intimen, sehr persönlich gefärbten Charakter der Stücke, machte auch die kontrapunktischen Fakturen einzelner Sätze deutlich.

Kein Thema für ihn sind technische Anforderungen. Hering ist in der Lage, auszudeuten und zu gestalten. Klangfülle entsteht bei ihm aus gebündelter Energie.

Dies wurde auch bei der Wiedergabe von Ludwig van Beethovens Fantasie op. 77 deutlich. Mit geradezu entfesselter Leidenschaftlichkeit und Spontanität im Ausdruck spielte er das Werk, zeigte in der nachfolgenden Interpretation von Chopins Barcarolle auch sein Interesse für die Feinheiten dieses Stückes. Dem Komponisten Robert Schumann gelang mit seiner Fantasie die Erfüllung der großen Form. Litt das leidenschaftliche Pathos des ersten Satzes noch ein wenig unter zu häufigem Pedalgebrauch, so steigerte sich Andreas Herings Spiel im folgenden zu frappierender Durchsichtigkeit und beredter Tempoflexibilität. Bei den Zugaben stellte er mit zwei glasklar und durchsichtig dargebotenen Sonaten von Scarlatti seine Fingerfertigkeit heraus und führte mit einer Pièce von George Gershwin die Breite seines dynamischen Spektrums sowie seine sportive Agilität vor.

Mittelbayerische Zeitung, 8.9.2010

In Romantik schwelgen mit Esprit

Das Recital des Marburger Pianisten Andreas Hering und seinem Duopartner Isang Enders am Cello mit Werken von Schumann, Yun und Chopin wurde zum bisher größten Erfolg der „Konzerte junger Künstler“ innerhalb der Schlosskonzerte.
Was für ein Andrang: Zwei junge Künstler lockten in der Ferienzeit so viele Besucher ins Marburger Schloss, dass nicht alle in den Fürstensaal passten. Obwohl die hiesigen Musikfreunde als Veranstalter der Schlosskonzerte zusätzlich Stühle aufstellten, mussten manche Zuhörer mit den Steinplatten in den Nischen oder den Holzstufen vorliebnehmen – oder im Stehen lauschen. Aber auch sie waren von der Musizierfreude, dieser Frische und dem jugendlichen Elan, dem blinden Verständnis und den großen Gefühlen im Spiel des Cellisten Isang Enders und des Pianisten Andreas Hering begeistert.

Oberhessische Presse, 8.8.2010

Exzellentes Solo- und Duospiel

Töging. (…)Andreas Hering spielte sie (Beethoven: Fantasie H-Dur op.77, Anm.) mit einer pianistischen Bravour sondergleichen. Bestechend die mitreißende Spontanität und Wucht seines Vortrages in den eruptiven Akkordfolgen und rasanten Läufen, aber auch die tiefe Beseeltheit in der Gestaltung der melodischen Sequenzen. Grandios! (…)

Peter Vornehm, Passauer Neue Presse, 25.3.2010

Musikalisches Feuerwerk mit Hirtengott

Flensburg (pz) Mochte draußen auch ein puschkineser Schneesturm sein Unwesen treiben: Im Alten Gymnasium ließ es sich Hirtengott Pan nicht verdrießen, schwüle Sommerhitze elysischer Gefilde in schmerzlicher Süße zu imaginieren.(…)- ein Feuerwerk an sprudelndem Witz, ironischer Groteske und faunischem Grinsen!

Flensburger Tageblatt, 11.2.2010